Rosenblütenblätter zum Aromatisieren von süßen Speisen

Rosenblütenblätter zum Aromatisieren von süßen Speisen

Hier möchte ich Ihnen ein Rezept für Rosenblütenblätter als Grundzutat zum Aromatisieren von vielen süßen Speisen wie Kuchen, Plätzchen, Eis, Cremes, Soßen, Konfitüren verraten. Der Duft der Rosen und ihr außergewöhnlicher Geschmack sind die Krönung für jede süße Speise. Am häufigsten werden sie als Füllung in Krapfen und im Hefegebäck verwendet. Die sind lecker. Richtige Gaumenfreude! In Deutschland ist diese Spezialität kaum bekannt. Ich habe Rosenblütenblätter schon als Kind jedes Jahr verarbeitet und sie dann als Füllung in kleinem Gebäck oder in Kuchen und Eis genossen. In meiner Heimatgegend sind Rosensträucher in Hausgärten beliebt. Sie brauchen kaum Pflege und wachsen überall. Bekannt sind sie unter dem Begriff: Zuckerrose. Eigentlich gehören sie zu den alten Sorten der Rosen mit dem Namen Essigrose. Und eben die Rosen habe ich hier auf dem Darß entdeckt und war darüber glücklich. Sie wachsen überall an den Küsten und in Gärten.

Übrigens … essbar sind alle (nicht gespritzten- also z.B. nicht aus dem Blumenladen) Rosen aber nur die alten Sorten haben den besonderen Duft und den unwiderstehlichen Geschmack. Um Rosenblütenblätter haltbar zu machen, damit man sie später verwenden kann, muss man sie verarbeiten. Und das Rezept unten zeigt, wie man vorgehen soll.

Zutaten:

Je nach Rosenmenge:

für eine gute Handvoll Rosenblütenblätter braucht man 3 gehäufte Esslöffel Puderzucker.

Von den Blütenblättern schneide ich den hellen Blütenboden ab, denn er schmeckt oft bitter. Man kann ihn aber lassen, er ist nicht giftig. Die Rosen schmecken dann nur etwas bitter. Man kann das später aber mit einer größeren Zuckermenge und einem Spritzer Zitronensaft überdecken.

Und danach gebe ich die Blüten und Zucker in einen Hochleistungsmixer und püriere alles zu einer „Rosenmasse“.

In einem sterilisierten d.h. mit heißem Wasser ausgespülten, Schraubglas mit einer dünnen Schicht Puderzucker drauf lässt sich das Püree im Kühlschrank monatelang aufbewahren. Für längere Haltbarkeit kann man auch etwas Zitronensaft hinzugeben. Aber glauben Sie mir, die Rosenblütenblätter werden bei Ihnen genauso schnell aufgegessen sein wie bei mir.

Übrigens …

Früher hat man sich und Zerkleinern der Blüten unter Rühren in einer Tonschüssel mit inneren Rillen „abgequält“. 

 

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