Treibholz, Hühnergötter, Bernstein – beliebte Urlaubsmitbringsel

Treibholz, Hühnergötter, Bernstein – beliebte Urlaubsmitbringsel

Haben Sie auch als Kind am Strand Muscheln gesammelt? Haben Sie eine Jäger- und Sammlernatur? Der Spaß – etwas Interessantes zu finden, zu entdecken oder zu schaffen, bleibt manchem sein Leben lang erhalten. Hier, auf dem Darß, kann man jeden Tag immer wieder aufs Neue dem schönen Hobby nachgehen. Man muss nur wissen, wann der beste Zeitpunkt ist und wo man was findet.

Vor allem in den kalten Jahreszeiten hat man eine Chance, am Strand Treibholz, Bernstein oder schöne Steine zu finden. Warum? Hier spielt das Wetter und die Menge der Touristen eine Rolle. Im Frühjahr und Sommer sind die Strände von den vielen Touristen abgegrast und wenn man sich nicht sehr früh morgens auf die Suche begibt, findet man nicht ein Stückchen Treibholz oder einen Hühnergott. Das ist meine Erfahrung. Nur die kleinen Muscheln bleiben übrig.

Hühnergötter gehören unter Urlaubern auch zu beliebten Fundstücken. Das sind Feuersteine mit herausgewitterten Kreideanlagerungen. Sie sollen nach alten Überlieferungen dem Besitzer Glück bringen. Ein Hühnergott ist ein Stein mit einem natürlich entstandenen Loch. Sollten Sie einen in einem der unzähligen Souvenirläden kaufen wollen, dass passen Sie gut auf. Manche betrügen, indem sie auch falsche Hühnergötter verkaufen, in denen die Löcher gebohrt werden. Die erkennt man an der glatten und geraden Oberfläche des Lochs. Die Hühnergötter in Klein werden oft als Anhänger getragen (eine Art Amulett). Größere als Deko zu Hause oder im Garten platziert. (Sie sollen doch das Haus vor bösen Geistern schützen.) Wenn Sie sich selber auf die Suche machen, dann am besten Richtung Weststrand, am Rande des Nationalparks, wo die Natur noch wild geblieben ist. Dort hat man die größte Chance, welche zu finden.

Aus dem Treibholz kann man schöne Gegenstände ganz einfach selber basteln. Dann hat man etwas Einmaliges geschaffen, was andere nicht besitzen und eine schöne Erinnerung an die Zeit am Meer. Die finden Sie sowohl am Nord- als auch am Weststrand und wie gesagt, im Frühling und im Sommer eher früh am Morgen oder im Herbst und im Winter.

Den Bernstein findet man nur im Herbst und im Winter. Wichtig ist hier die Luft- und Wassertemperatur. Er schwimmt unter der Wasseroberfläche und muss sich erst in Algen und Rollgehölz verfangen, um an den Strand durch Windböen getragen zu werden. Im Sommer ist das praktisch unmöglich.

Ein Tipp – die besten Stellen sind da, wo sich Möwen ansammeln, mit viel Rollholz, Miesmuscheln und Algen.

Und Vorsicht! – nicht mit dem gefährlichen Phosphor verwechseln.

Wie erkennen Sie, ob Sie Bernstein gefunden haben? Unten die Tipps aus dem Natureum am Darßer Ort.

Viel Spaß beim Suchen!

Mehr Informationen und Tipps zum Thema Bernstein finden Sie hier

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