Welche Rosen kann man essen? Tipps

Welche Rosen kann man essen? Tipps

Seit der Antike halten viele Menschen die Rose für die Königin der Blumen. Rosenduft ist einer der köstlichsten Düfte. Im Laufe der Zeit hat man neue Kreuzungen entwickelt, so dass viele der Rosen auch fabelhaft aussehen. Aber eben nur die alten Sorten, bekannt auch unter dem Begriff: historische Rosen, finden Anwendung auch in der Küche. Sie kommen sowohl durch ihren besonderen Geschmack zum Einsatz in vielen Speisen und Getränken als auch durch ihren betörenden Duft und ihre Heilkräfte in der Kosmetikbranche. Auf dem Gebiet sind sie besonders beliebt. Aber welche Rosen kann man essen? Ich habe in dem Artikel ein paar Tipps für Sie zusammengefasst.

Rosa rugosa (Kartoffelrose)

Rosa damascena (Damaszener Rose)

Welche Rosen gehören zu den alten Sorten? Das sind Rosa gallica, Rosa alba, Rosa centifolia, Rosa damascena und Rosa rugosa.

Rosa gallica, auch Essigrose genannt, ist eine vorwiegend wildwachsende Rose mit wenigen Blütenblättern. Die Apothekerrose ist ein Abkömmling der Essigrose. Im Gegensatz zu der Essigrose hat sie gefüllte Blüten und der typische Rosenduft ist bei ihr noch intensiver.

Rosa alba ist unter dem Namen weiße Bauernrose bekannt. Das ist eine der ältesten Rosensorten.

Rosa damascena ist vermutlich eine Kreuzung von zwei alten Sorten und zwar Rosa gallica und Rosa phoenicea. Die Damaszener-Rose, wie man sie auch nennt, wurde schon in Persien angebaut.

Rosa centifolia (Hundertblättrige Rose) hat, wie der Name schon sagt, besonders dicht gefüllte Blüten.

Rosa rugosa (auch Kartoffelrose genannt) ist eine ursprünglich wild wachsende Pflanze, die im Herbst, wenn man im Frühjahr nur die Blütenblätter und nicht die ganzen Köpfchen pflückt, Hagebutten ausbildet.

Anwendung

Historische Rosen werden in der feinen Gourmetküche vor allem in Süßspeisen verwendet. Es gibt hier unterschiedliche Möglichkeiten. Die feinen Rosenblütenblätter werden zu Konfitüren, Gelees und Rosenlikören verarbeitet. Auch im Rosenzucker, Rosenessig und Rosen-Tee finden sie Anwendung. Aus ihnen wird auch das weltbekannte Rosenöl und Rosenwasser durch Destillation hergestellt.

Schon seit Jahrhunderten sind die heilenden Eigenschaften der Rosen bekannt. Man hat mit ihnen schlecht heilende Wunden behandelt. Wegen ihrer entzündungshemmenden und zusammenziehenden Wirkung werden mit den Rosenauszügen Salben für rissige und entzündete Haut hergestellt. Der Duft vom Rosenwasser und Rosenöl ist natürlich auch ein Genuss für die Seele und eine Wohltat für die psychische Gesundheit.

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